Screenshot Tool Greenshot

Auszug aus einem Confluencebeitrag von Arne F.

Bedienung

Greenshot reagiert auf die normale [Druck]-Taste der Tastatur. Danach poppt ein Fenster auf, in dem man den zu kopierenden Bereich pixelgenau auswählen kann.

Pro-Tipp

Man kann den Mauscursor hier auch mit den Cursor-Tasten der Tastatur Pixel für Pixel weiterschieben, um exakte Positionen zu treffen.

Pro-Tipp

zusätzlich gibt es alternative Tastenkürzel wie [ALT] + [Druck], die nur das gerade aktive Fenster kopieren.

Danach poppt ein Fenster für die weitere Verarbeitung des Screenshots auf:

„in Zwischenablage kopieren“ macht das Bild direkt einsatzbereit, um es zum Beispiel mit [Strg] + [V] in Trello einzufügen. Interessant ist aber auch der Greenshot-Editor.

Der Editor

Hier kann man schnell Markierungen aller Art machen, die nicht aussehen, als hätte sie ein alkoholkranker Pavian während des Sommermonsuns in Paint gemalt. Auch sehr nützlich ist das unkenntlich machen ggf. heikler Bereiche vor der Weitergabe an Kunden. All diese Tools finden sich auf der linken Seite.

Toll ist auch die Möglichkeit, mal eben einen Schatten um das Bild zu generieren oder gerissene Kanten um einen Screenshot herum zu erstellen, um anzudeuten, dass nur ein Teil des Bildschirms im Screenshot zu sehen ist. Diese Funktionen finden sich hier:

Ist das Popup-Menü geöffnet, kann man die einzelnen Einträge wie „gerissene Kanten“ auch mit rechts anklicken, um zum Beispiel anzugeben, welche Seiten eingerissen werden sollen oder wie der Schatten aussehen soll:

Das Resultat sieht dann beispielsweise so aus:

Warum ist es noch so geil?

Nicht, dass dieses professionelle Aussehen und die einfache Bearbeitung nicht bereits reichen würde, aber um mal den Vergleich mit anderen Tools anzubringen, die ihr vielleicht bisher eingesetzt habt: hier mal ein Screenshot aus einer Mail die ich heute erhalten habe. Solche Screenshots begegnen mir ständig; in Mails, in Trello, in PDFs…

Da kann man nichts drauf erkennen. Es liegt auch nicht daran, dass das Bild in der Mail verkleinert dargestellt wird und in der Vollansicht das Bild größer ist. Das Tool, mit dem dieser Screenshot erstellt wurde, hat direkt die Auflösung reduziert. Texte kann man hier nur noch raten.

Auch ist hier standardmäßig die JPEG-Kompression so übel, dass das erfahrene Auge bereits hier an Krebs erkrankt. (Zwinkern)

Seid so, wie die Screenshots, die mit Greenshot gemacht wurden: seid geil und macht geile Screenshots, mit denen man was anfangen kann! (breites Grinsen)

Weitere Tipps

Ganz wichtig: so viel Kontext wie nötig. Nicht unbedingt so wenig wie möglich!

Gerade, wenn man in Trello Fehler meldet ist natürlich zum Fehler „Adresse ist falsch“ ein Screenshot wie dieser hier, Murks:

Vielleicht weiß der eine oder andere, worum es geht, aber nicht jeder wird das direkt wiederfinden.

Deutlich besser ist dann dieser hier natürlich:

Aber, warum eigentlich geizen? Ist dieser hier nicht noch geiler?

Hier sieht der Fallbearbeiter sogar die URL, die eingegeben wurde mit allen Parametern. Vielleicht kann er hier noch mehr Informationen heraus ziehen; es ist immer noch klar erkennbar, um welches Feld es geht und ob das Bild nun 20kb oder 1MB groß ist, ist für den eMail-Versand oder Trello unerheblich.

Aufzupassen ist nur, wenn die Screenshots im Web oder in Drucksachen verwendet werden soll. Dort ist die Regel „so wenig wie möglich, so viel wie nötig“ immer noch das A und O.

Download

Da du jetzt überzeugt bist, geht’s hier zum Download von Greenshot(Zwinkern)